Ökologisch Hopfenbetrieb

Carbon farming

Die Düngung erfolgt nach N-Analysen durch Inagro in Beitem: 80 % der Düngung werden durch Tierdünger und Gründünger bereitgestellt. Zu 20 % werden chemische Dünger verwendet. Die Hopfenreben werden bei der Ernte gehackt und als natürlicher Dünger auf den Feldern wiederverwendet.

Unkrautbekämpfung

Es werden keine Herbizide verwendet. Das Unkraut wird mechanisch (über Eggen oder Anhäufelung) und unsere Zwartbles-Schafe bekämpfen alle Unkräuter.

Krankheitsbekämpfung

Die Bekämpfung von Krankheiten erfolgt nach der Methode des Integrierten Pflanzenschutzes (IPM): Dies ist eine Kontrollmethode, bei der alle möglichen Bekämpfungstechniken so integriert sind, dass Schäden an Pflanzen unterhalb der wirtschaftlichen Schadensschwelle gehalten werden. Wir verwenden sowohl biologische als auch chemische Pestizide mit einer sehr spezifischen Wirkung, also nur gegen die Krankheit oder den Schädling, der ein Problem darstellt, damit die natürlichen Feinde (wie Marienkäfer, Schlupfwespen,....) nicht vernichtet werden.

Agroforestry

In unserer Region weht viel Wind, aber dagegen pflanzen wir Bäume als natürlichen Schutz. Wir entscheiden uns für Pappeln, schnell wachsende Bäume, die natürlich oft beschnitten werden müssen. Die dünnen Zweige werden als Kompost zerkleinert, das Holz wird in unserem Holzvergaser zur Warmwasserbereitung und zur Beheizung des Hauses über eine Zentralheizung wiederverwendet.

Trocknen und Pflücken mit Solarenergie

Bei der Ernte trocknen wir den Hopfen indirekt und computergesteuert, d.h. die Rauchgase werden nicht in einem Zeitraum von 3-6 Stunden (je nach Art des Hopfens) durch den Hopfen geblasen, sodass der Hopfen sein Aroma behält. Das Pflücken und Trocknen erfolgt mit dem von Solarpaneelen erzeugten Strom

Hopfenblätter entfernen

Unsere Zwartbles-Schafe bekämpfen effizient rote Spinnmilben und Unkräuter.

Schafwolle

Die Wolle unserer Zwartbles-Schafe bekommt bei uns ein zweites Leben. Rehe naschen nämlich manchmal an unseren jungen Hopfenpflanzen, und das möchten wir natürlich vermeiden. Deshalb verteilen wir die Wolle rund um die Hopfenfelder – ihr Geruch hält das neugierige Wild auf Abstand. So schützen wir unseren Hopfen auf natürliche Weise und geben der Wolle zugleich eine wertvolle neue Bestimmung.

Biologisch abbaubare Kletterdrähte

Unser Hopfen wächst an biologisch abbaubaren Kletterdrähten, die vollständig kompostierbar sind.